Non Profit-Unternehmen haben spezielle Anforderungen an Marke, Marketing und Kommunikation

Die neue Vorlesungsform seit 13. März 2020 findet im virtuellen Konferenzraum statt. Mitten im Ablauf einer ganzen Veranstaltung heißt das, die Didaktik neu aufzusetzen, die Unterlagen umzubauen und mit kleinen Video-Menschen oder Namensfeldern zu sprechen und zu diskutieren. Spontane Fragen sind schwer zu platzieren, wer fühlt sich jetzt angesprochen? Den Chat gleichzeitig im Auge zu behalten ist vermutlich Routinesache. Aber nicht jede_r, der etwas sagen will, kommt auch zu Wort. Vielleicht geht es mit dem neuen Laptop und besserem Mikrofon auch gewandter. Prüfungen sind ein Thema: wie sollen meine Kollegin und ich gemeinsam 40 Menschen mündlich nacheinander prüfen? Ok, geht nicht, wird anders gelöst. Für Schulkinder stelle ich mir dieses Distance Learning noch viel schwieriger vor. Was wir dabei gewinnen? Routine in einer Disziplin, die wir in Zukunft vielleicht noch intensiver einsetzen werden.

Die Bachelor-Studierenden haben die Möglichkeit, diesen Bereich in einem Wahlpflichtfach zu bearbeiten. Fünf Lektorinnen und Lektoren behandeln das Thema aus verschiedenen Aspekten, zu Marke kann ich einiges beitragen. Gerade NPOs profitieren davon, wenn sie sich als Marke verstehen und Markenführung als Verantwortung des Managements annehmen.