Feinstaub-Alarm! Der Kfz-Verkehr ist Hauptverursacher von Feinstaub, der die Gesundheit von Menschen erheblich beeinträchtigen kann. In Deutschland wurde bereits die Möglichkeit von Fahrverboten an besonders belasteten Tagen geschaffen. Es sind hauptsächlich Pendler, die die Favoritenstraße und die Wiedner Hauptstraße durchfahren, die Wiedener selbst benützen vorwiegend öffentliche Vekehrsmittel, das Rad oder sie gehen zu Fuß. Das Feinstaub-Meßgerät an der Front des Grünraums in der Favoritenstraße 22 hat – trotz aller Positivmeldungen aus dem Rathaus – erhebliche Belastungen gezeigt. Wir Grüne fordern weitere Mess-Stellen an befahrenen Strecken, wie dem Südtiroler Platz oder im Bereich Paulanerkirche, um Bewusstsein zu schaffen und eigenes Verhalten reflektieren zu können.

Waltergasse Juli 2019: Umbau im Gang

Skizze: so könnte der Schulvorplatz Waltergasse aussehen

Im Juni 2018 wurde der Antrag auf einen verkehrsfreien Schulvorplatz Waltergasse gestellt! Im Herbst wird er in der Verkehrs- und Planungskommission behandelt. Wir hoffen, dass die Opposition über ihren Schatten springt, und dem Freiraum für Kinder den Vorzug vor Parkplätzen gibt.

Juli 2019: der Schulvorplatz wird umgebaut! Nach Einbindung der Schuldirektorinnen, des Elternvereins und der AnrainerInnen wurde das Projekt beschlossen. Zwar nicht in der optimalen Form, in der keine Autos mehr parken dürfen, aber immerhin mit neuen großen Bäumen, Bänken, Brunnen und auch außerhalb der Schulzeiten Beschränkung der Parkflächen auf eine Straßenseite. Bis September 2019 sollen die Umbauarbeiten abgeschlossen sein. Eine grüne Initiative, die sich über mehr als 5 Jahre erstreckt und schließlich zum Erfolg geführt hat.

2019: Ein kleiner Wurf statt des großen

Argentinierstraße: Keine Fahrradstraße, politisch konnte keine Mehrhheit gefunden werden, aber immerhin Ende der Radwegebenutzungspflicht. „Diese Radwege werden mit einem eckigen statt einem runden Schild gekennzeichnet. Flotte und geübte Radfahrende können die Fahrbahn benutzen und sicher im Verkehr mitfahren. Weniger geübte oder langsamere Radlerinnen und Radler nehmen den Radweg und haben dort mehr Platz. Das vermindert auch mögliche Konflikte mit Fußgängerinnen und Fußgängern.“ (StVO)

Radfahren ist gut für die Umwelt,…

gut gegen Feinstaub und daher gut für die Gesundheit! Die Argentinierstraße ist Teil eines übergeordneten städtischen Radwegenetzes. Sie wird erfreulicherweise immer stärker frequentiert, daher wird es Zeit, das Raumangebot zu verbessern. Neben Radwegen gibt es das Modell „Radstraßen“. Dort sind alle VerkehrsteilnehmerInnen gleichberechtigt auf der Fahrbahn unterwegs. Autos dürfen max 30kmh schnell sein, statt Durchzugsverkehr gilt für den motorisierten Verkehr eine Zufahrtsregelung. Großes Plus in der Argentinierstraße: FußgängerInnen haben den Gehsteig für sich und müssen sich nicht mehr vor knapp vorbeifahrenden RadlerInnen fürchten.