Wolford 1950 - 2019. Von Bregenz nach China.

Mit Socken- und Strumpfproduktion begonnen, mit eindrucksvollen technischen Innovationen in das Luxussegment hinein gewachsen, ins Auslandsgeschäft eingestiegen und schießlich an die Börse gegangen. Palmers war in dieser Zeit sowohl Vertriebspartner als auch mit etwa 50% Miteigentümer. Übernahmegerüchte durch Konzerne wurden mit dem Hinweis auf die eigene Kapitalkraft lange Zeit zurückgewiesen. Die Umsatzentwicklung war allerdings immer wieder von Einbrüchen gekennzeichnet. Schließlich 2017 die Ankündigung von Millionenverlusten und in der Folge vertriebliche und finanzielle Restrukturierungsmaßnahmen. 2018 wird unter diesem Druck das Angebot von Fosun, einem chinesischer Mischkonzern angenommen. Zunächst übernimmt der neue Mehrheitseigentümer 51%, einige Wochen später 58% der Aktien und bringt zusätzlich frisches Geld ein. Damit soll eine Marktoffensive in China finanziert werden. Die große Begeisterung und die Kaufkraft der chinesischen Mittelschicht für europäische Luxusmarken könnte Wolford auf festere Beine stellen.

Eine positive Marktentwicklung verspricht darüber hinaus, dass 2019 ein neues Shop-Konzept vorgestellt wurde, und der Einstieg ins sportliche „Athleisure“-Sortiment vorbereitet wird.                                                                                                                                 Quellen: Aktienportal, Die Presse, Wiener Zeitung, OTS, Wolford