Markenerweiterungen sind äußerst gern gewählte Wachstumsstrategien, denn sie sind preiswert im Vergleich zu den Kosten der Einführung einer neuen Marke. Wenn das Kundenpotenzial ausgeschöpft ist und weiterer Zuwachs nur mit hohen Investitionen zu erzielen ist, wird ein neues Markenfamilien-Mitglied in den Markt gesetzt. Vertrautes Bild, zusätzliche Zielgruppe durch innovative Produkttechnologie. Recheck, doublecheck: Wie innovativ kann und darf sie sein? Ist das Markenbewusstsein nicht untrennbar mit traditioneller Produktbeschaffenheit verbunden? Kann die neu anvisierte Zielgruppe mit der konservativen Marke überhaupt  etwas verbinden und daran anknüpfen? Die Chance: Im Markt der Gesundheitsprodukte ist die Sehnsucht nach Problemlösern ganz enorm.

Eine Herausforderung für die Studierenden des 1. Semesters im Master Kommunikationsmanagement, eine Kommunikationsstrategie für die Marke zu entwickeln. Mehr darf noch nicht verraten werden.

P.S.:  Mein Markenerweiterungs-Lieblingsflop ist „Almdudler Pro ego“ aus 2003 – eine aufgelegte Bauchlandung weil wider alle Werte der Marke inszeniert.